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Nie mehr Aufschieberitis - wie Du lernst Deine To-Do-Liste pünktlich abzuarbeiten


Was ich heute kann besorgen...jaja...


Mama-Glück: Nie mehr Aufschieberitis, To-Do-Liste pünktlich abarbeiten

Erwischt Du Dich auch des Öfteren dabei, bei wichtigen Aufgaben zu denken „Ach, das kann ich ja morgen oder übermorgen auch noch locker schaffen?“ – um dann morgen oder übermorgen richtig unter Zeitdruck zu stehen und gerade eben noch fertig zu werden?!

 

– Ja?! Dann herzlich Willkommen im Club Aufschieberitis.

 

 

Bei banalen Dingen wie mal die Bügelwäsche liegenlassen oder das Fensterputzen noch eine Woche zu verschieben, ist ja nichts dagegen einzuwenden. Aber es ist doch nichts ärgerlicher als einen tollen Plan für ein lang angestrebtes Ziel nur halb abgearbeitet in der Schublade verschwinden zu lassen.


Damit Du das Problem Aufschieberitis nicht auf morgen vertagen musst, sondern es direkt, hier, jetzt und heute angehen kannst, erfährst Du in diesem Artikel…

 

  • wie viel Aufschieben noch „normal“ ist und ab wann es ein ernsthaftes Problem darstellt

 

  • einfache Wege, um Dein Aufschiebeverhalten wieder zu verlernen

Aufschieberitis vs. Prokrastination


Ab wann Aufschieberitis problematisch wird

 

Das Aufschieben von Aufgaben kennt jeder und solange wir dies in „normalem“ Umfang tun, ist das auch völlig ok, denn Dein Alltag oder Job werden davon nicht negativ beeinflusst.

 

Nimmt das Aufschieben aber so große Ausmaße an, dass die Person dadurch Probleme bekommt, spricht man von Prokrastination.

 

Diese extreme Art des Aufschiebens zeichnet sich durch ein unnötiges Verzögern des Arbeitsbeginns oder häufige Arbeitsunterbrechungen aus. Die Aufgabe wird also nur unter starkem Zeitdruck oder gar nicht pünktlich fertig.


Warum Prokrastination nichts mit Faulsein zu tun hat


Betroffene Personen werden von ihren Kollegen/Mitmenschen oft für faul oder willensschwach gehalten.

 

Aber gerade der Begriff "Faulheit" trifft auf Prokrastination so gar nicht zu!

 

Denn die Betroffenen suchen sich mit allen Mitteln andere Aufgaben, um nur ja nicht "diese eine" Aufgabe anzugehen - und wenn sie das vierte Mal in der Woche den Flur wischen und das Bücherregal neu sortieren. Sie liegen also während des Aufschiebens nicht faul in der Gegend herum und starren die Decke an, sondern beschäftigen sich intensiv mit anderen Tätigkeiten.


Verbreitung in der Bevölkerung


Bei der Recherche zu diesem Artikel habe ich viele verschiedene Zahlen gefunden – teilweise werden 25 % der Bevölkerung als Prokrastinierer identifiziert, während die Uni Münster, die sogar eine eigene Prokrastinationsambulanz für Studierende anbietet, aufgrund eigener Forschungen auf ein Schätzung von 10 % kommt *klick*.


Welche Ursachen für Prokrastination gibt es und in welchen Bereichen tritt sie besonders häufig auf?


Aktuell geht man davon aus, dass Prokrastination keine Krankheit, sondern ein erlerntes Verhalten ist, das somit glücklicherweise auch wieder verlernt werden kann.

 

Die Ursachen für Prokrastination sind ziemlich individuell und somit nicht so leicht bestimmbar.

 

Eine mögliche Ursache ist die zu erfüllende Aufgabe an sich.

  • Je weniger die Zielerfüllung/Deadline von anderen kontrolliert und bewertet wird, desto eher wird prokrastiniert

 

Eine andere mögliche Ursache für Prokrastination ist möglicherweise der Erziehungsstil der Eltern.

  • In den Bereichen, in denen man als Kind besonders streng erzogen wurde, tendiert man als Erwachsener eher zum Aufschieben.

Wie werde ich mein Aufschiebeverhalten los?


Wie oben schon beschrieben, ist Prokrastination ein erlerntes Verhalten, das Du mit Fleiß auch wieder VERlernen kannst.

 

Die aus meiner Sicht wichtigsten Dinge sind neue Routinen zu erlernen und Ziele richtig zu setzen:

Neue Routinen & Rituale für pünktliches Beginnen


Entwickle neue Routinen für pünktliches Beginnen, die Dir das Anfangen einer Aufgabe erleichtern. Hierzu sind Rituale geeignet, die den Arbeitsbeginn einleiten.

 

Ich muss z.B. erst einmal aufgeräumt haben, damit ich anfangen kann zu arbeiten, da ich sonst dazu tendiere, mich durch "das, was noch zu tun ist" ablenken zu lassen und meine Arbeit ständig unterbreche, "um mal eben schnell" dies und das zu tun. Ist erstmal Ordnung, habe ich keine Ausrede mehr, nicht anzufangen und als schöner Nebeneffekt ist alles hübsch fertig ;-) Hier lauert allerdings die Gefahr, sich wieder im Finden von angeblich notwendigen Aufräumarbeiten selbst zu veräppeln und den Arbeitsbeginn wieder hinauszuzögern. Also habe ich morgens die immer gleiche Aufräumroutine, die mir ein zu großes Herumtrödeln erschwert

 

Über das Strukturieren von Aufgaben zu Hause mit übersichtlichem Aufgaben-Organizer habe ich *hier* schon geschrieben (funktioniert natürlich auch für Aufgaben im Studium bzw. bei der Arbeit).


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Konkrete Zielsetzungen


Mama-Glück: Nie mehr Aufschieberitis. To-Do-Liste pünktlich abarbeiten

Je schwammiger und unpräziser Deine Aufgabe ist, desto eher wirst Du die Bearbeitung aufschieben.

 

Wenn ich mich hinsetze mit dem Vorsatz "irgendeinen Artikel zu schreiben", werde ich garantiert zwei Mal zur Kaffeemaschine rennen und mindestens eine Stunde sinnlos im Internet gesurft haben, bis ich "irgendwas" anfange zu schreiben, dass mir dann hinterher zu 99 Prozent nicht gefällt.

 

Lautet meine Aufgabe aber "veröffentliche spätestens am 29. November einen Artikel über Aufschiebeverhalten", habe ich eine klare Deadline und ein eingegrenztes Thema. Damit kann ich viel besser arbeiten als mit "irgendwie und irgendwas".

Wie Du Dir Ziele so setzt, dass Du sie auch erfolgreich erreichen kannst, kannst Du *hier* nachlesen.

weitere Maßnahmen gegen Aufschieberitis


  • Gutes Zeitmanagement

 

  • Aufgaben delegieren, die Du nicht wirklich persönlich übernehmen musst

 

  • Mit der unangenehmsten Aufgabe beginnen

 

  • Eine Aufgabe nach der anderen erledigen, nicht mehrere Dinge gleichzeitig

 

  • Kein Surfen im Internet, kein whatsapp, facebook usw. während der Arbeit

 

  • Negative Folgen eines Scheiterns vor Augen führen

 

  • Auch kleine Erfolge werden belohnt

 

Tipps und Tricks zum Zeitmanagement und erfolgreichem Delegieren sind gerade in Vorbereitung und folgen in Kürze!


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Ich hoffe, Du bist jetzt neu motiviert und

kannst etwas gegen Deine Aufschieberitis unternehmen!

Falls Du an der ein oder anderen Stelle Hilfe benötigst oder Du bei der Umsetzung nicht weiterkommst, unterstütze ich Dich gerne in einem persönlichen Coaching oder ganz schnell und einfach per E-Mail oder Skype!

Vereinbare noch heute ein kostenloses Erstgespräch.

 

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Und welcher ist Dein ultimativer Tipp gegen Aufschieberitis?

Wie schaffst Du es ohne trödeln mit einer unangenehmen Aufgabe zu beginnen?

Ich bin gespannt auf Deinen Kommentar!

Mama-Glück - nie mehr Aufschieberitis

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Mama-Glück Coaching, Kurse und Workshops für Mütter

Carina Morgenroth, Wirtschaftspsychologin (B.SC.), Coach, Mama von zwei tollen Kindern,

verrückt nach Agatha Christie-Krimis und das Gesicht von Mama-Glück.

Mein Ziel ist es,

Dich dabei zu unterstützen, glücklich und entspannt Mutter sein zu können

und Deine privaten und beruflichen Ziele zu verwirklichen.


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