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Wie Du Dir neue berufliche Ziele setzt und diese auch erreichst

Mama-Glück: Coaching und Kurse für Mütter, wie du dir (nach der Elternzeit) neue berufliche Ziele setzt und diese auch erreichst

„Ach ja, mal gucken, was ich nach der Elternzeit so mache. Ist ja auch noch fast ein ganzes Jahr Zeit.“ – Und plötzlich ist das Jahr zwischen Windeln, Babyschwimmen und Beikost so gut wie rum und die Frage nach der beruflichen Zukunft ist immer noch nicht beantwortet. – Kommt Dir bekannt vor? Dann solltest Du dringend weiterlesen!

 

In diesem Beitrag werde ich ausführlich darüber berichten, wie Du Dir in 6 Schritten neue berufliche Ziele setzt und diese auch erreichst.

 

Vorlagen für Deine Ziele kannst Du am Artikelende kostenlos herunterladen.

1. Wünsch Dir was...


Lehn Dich zurück, schließe die Augen und erträume Dir die ideale Berufswelt (nach der Elternzeit)!

Mama-Glück: Coaching und Kurse für Mütter, wie du dir (nach der Elternzeit) neue berufliche Ziele setzt und diese auch erreichst

Wie sieht diese ideale Welt für Dich aus? Mehr Geld? Familienfreundliche Arbeitszeiten? Beförderung? Kompletter Neustart? Vielleicht sogar noch ein Studium oder eine Fortbildung? Spielst Du mit dem Gedanken Dich selbstständig zu machen?

 

Werde Dir an diesem Punkt darüber klar, was DU möchtest und nicht Dein Partner, Deine Eltern, Freunde oder die Nachbarn! Denn wenn Du nicht einen Lottogewinn oder eine riesige Erbschaft zu erwarten hast, wirst Du wohl oder übel noch ein paar Jahre arbeiten müssen. Da ist es ja nicht zu viel verlangt, diese Arbeits- und Lebenszeit möglichst nach Deinen Wünschen zu gestalten.

 

Jetzt darfst Du Deinen Wunschzettel schreiben! Bist Du eher der analytische Typ, lege Dir eine Liste an. Liebst Du das kreative Chaos kannst Du auch eine Mindmap erstellen oder Dir passende Bilder aus dem Internet oder Katalogen suchen und eine Collage basteln (ich gebe zu, dass das mit dem Basteln zeittechnisch als Mama etwas ambitioniert ist…).

 

Lass Dir auf jeden Fall Zeit für diesen ersten Schritt. Vielleicht kannst Du Deinen Zettel an einer gut erreichbaren Stelle in Deiner Wohnung platzieren, sodass Du immer wieder etwas hinzufügen kannst, wenn Dir etwas Neues einfällt.

 

Sobald Du zufrieden mit Deinem „Wunschzettel“ bist, kehrst Du in Schritt 2 (leider) wieder in die Realität zurück …

 


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2. Überarbeite Deine Wünsche


Mama-Glück: Coaching und Kurse für Mütter, wie du dir (nach der Elternzeit) neue berufliche Ziele setzt und diese auch erreichst

An dieser Stelle MUSS ich einfach immer an meine Mama denken. Wenn ich vor Weihnachten mit meiner Schwester die Spielzeugkataloge gewälzt habe und 99 Prozent der Sachen ausgeschnitten und auf meinen Wunschzettel geklebt habe. „Mama, kann ich mir das wünschen?“ - worauf meine Mama dann jedes Mal antwortete: „Du kannst Dir alles wünschen, ob Du es dann bekommst, ist was anderes.

 

Ja, jetzt sitzt Du da mit Deinem Wunschzettel – und nun? Damit Du Deine Energie nicht mit dem Nachjagen völlig unrealistischer Dinge verschwendest, solltest Du Deine Wünsche nun auf ihre Umsetzbarkeit prüfen und gegebenenfalls anpassen. Das soll aber nicht heißen, dass Deine Wünsche nicht anspruchsvoll sein dürfen! Überlege aber, ob Du z.B. als Bürokauffrau einen Gehaltswunsch von 200.000 Euro im Jahr verwirklichen kannst. Dein modifizierter Wunsch könnte somit lauten, dass Du mehr verdienen bzw. X Euro mehr verdienen möchtest. Hast Du Dir aber gewünscht, in ein paar Jahren eine Führungsposition zu erlangen oder noch ein Studium neben Familie und Job zu beginnen, sind diese Wünsche zwar ehrgeizig, aber nicht unrealistisch.

 

Nachdem Du nun die überarbeitete Version Deines Wunschzettels in der Hand hältst, gilt es konkret zu werden, denn wir sind hier ja nicht bei Wünsch-Dir-Was ;-)

3. Werde konkret


Mama-Glück: Coaching und Kurse für Mütter, wie du dir (nach der Elternzeit) neue berufliche Ziele setzt und diese auch erreichst

Du wirst nämlich nie, nie, niemals ein Ziel erreichen, das Du nicht genau formuliert hast.

 

Sätze wie: „Ich würde ja schon ganz gerne irgendwas anderes nach der Elternzeit arbeiten als vorher.“ oder „Es wäre ja ganz nett, wenn ich ein bisschen mehr verdienen würde.“ sind so vage, dass sie Dich nicht weiterbringen.

 

Werde also konkret: Für dieses Beispiel könnten die Sätze dann heißen: „Nach der Elternzeit werde ich mich beruflich neu orientieren und einen Job finden, der mir Spaß macht.“ Oder „Ich werde mir einen Job finden, mit dem ich mehr verdiene als vorher.“

 

 

Nutze bei der Formulierung Deiner Sätze auf keinen Fall den Konjunktiv, denn mit hätte, könnte, wäre, würde kannst Du nicht praktisch an der Umsetzung Deiner Ziele arbeiten!

 

Nutze stattdessen Satzanfänge wie...

  •  „(Nach meiner Elternzeit) werde ich…“
  • "In drei Jahren habe ich..."
  • "Um meine Beförderung zu erlangen will ich..."
Mama-Glück: Coaching und Kurse für Mütter, wie du dir (nach der Elternzeit) neue berufliche Ziele setzt und diese auch erreichst

 

Und wie lautet Dein konkret formulierter Satz für Deine berufliche Zukunft nach der Elternzeit?

Sind es vielleicht sogar mehrere?

 

 

Hast Du „Deinen Satz“ bzw. „Deine Sätze“ gefunden, gehe über zu Schritt 4.

 

4. Entwickle eine Vision


Mama-Glück: Coaching und Kurse für Mütter, wie du dir (nach der Elternzeit) neue berufliche Ziele setzt und diese auch erreichst

Jedes erfolgreiche Unternehmen arbeitet mit Visionen – zum einen um Kunden den Unternehmens-zweck näher zu bringen, zum anderen natürlich, um die Unternehmensziele zu erreichen.

 

 Formuliere nun auch Deine Vision! Dann hast Du immer etwas, dass Dich bei Rückschlägen und Problemen an Deine Ziele erinnert und Dich motiviert, weiterzumachen. Das ist ein bisschen so, wie das Bild eines Bikini-Models an den Kühlschrank zu pinnen, um sich ans Abnehmen für den Sommerurlaub zu erinnern ;-)

 

Bei der Entwicklung Deiner Vision unterstützen Dich Deine Wunsch-Sätze aus Schritt 3.

 

Zudem kannst Du Dir folgende Gedanken zu Hilfe nehmen (in Anlehnung an A. Schüür-Langkau):

  • Wo liegen die größten Unterschiede zwischen Deiner jetzigen Situation und Deinem Wunsch?
  • Was hält Dich davon ab, das gewünschte Zielbild zu erreichen?
  • Was musst Du konkret tun / wie musst Du Dein Verhalten ändern, um zu der gewünschten Zukunft zu gelangen?
  • Welche zentralen Probleme musst Du aus dem Weg räumen, um Dein Ziel zu erreichen?
  • Welche Entscheidungen musst Du treffen?
  • Was benötigst Du für die Erreichung Deines Zielbildes (Zeit, Geld, Unterstützung bei der Kinderbetreuung, Auto…)
  • Wer unterstützt Dich bei Deinem Vorhaben?

5. Der Arbeitsplan


 Jetzt hast Du Dich schon intensiv in der Theorie mit Deinen Wünschen für Deine berufliche Zukunft beschäftigt und Deine Vision entwickelt.

 

Nun ist es aber an der Zeit, Dir einen Fahrplan zu basteln, der Dir bei der praktischen Umsetzung hilft!

 

 

Hierzu gliederst Du Dein Ziel in mehrere Teilziele, die Du Schritt für Schritt abarbeiten kannst. Dieser Fahrplan ist eine tolle Übersicht, die Dir immer wieder den aktuellen Stand der Dinge vor Augen hält und außerdem als To-Do-Liste fungiert. Gehe dabei aber nicht zu sehr ins Detail. Sonst verlierst Du Dich in unnötigen Kleinigkeiten und kommst niemals ans Handeln.

 

Ich finde die folgende Gliederung hierfür sehr praktisch (Du kannst die Tabelle natürlich erweitern, ändern und ergänzen):

Mama-Glück: Coaching und Kurse für Mütter, wie du dir (nach der Elternzeit) neue berufliche Ziele setzt und diese auch erreichst
Die Tabelle gibt´s am Ende des Artikels zum kostenlosen Download!

6. Umsetzen und kontrollieren


Auf geht’s! Stürze Dich voller Motivation in die Umsetzung Deiner Ziele – immer mit Deinem Plan im Hinterkopf. Hänge Dir Deine Tabelle – am besten zusammen mit Deiner Vision - sehr präsent in Deiner Wohnung auf, um täglich daran erinnert zu werden. Verschwindet der Plan erstmal in der Schublade, wird auch deine Begeisterung schnell versiegen.

 

Ein weiterer guter Tipp: Erzähle anderen von Deinem Vorhaben. Das macht es verbindlicher und übt mehr Druck auf Dich aus, wirklich etwas zu tun. Die meisten Menschen neigen nämlich dazu sich selbst zu veräppeln und es mit der Zielerreichung nicht ganz so ernst zu nehmen, wenn niemand sie kontrolliert.

 

Und auch bei Dir wird die Anfangseuphorie irgendwann verfliegen, gerade dann, wenn Dein Ziel nicht in unmittelbarer Zukunft erreicht wird. Hier gilt es mit viel Selbstdisziplin Deinen inneren Schweinehund zu überwinden und auch mal Dinge zu tun, die Dir gerade keinen Spaß machen, aber einfach notwendig zum Erreichen Deiner Ziele sind. Ebenso solltest Du Dir Strategien zurechtlegen, wie Du mit Rückschlägen (z.B. Absage nach einem Bewerbungsgespräch) umgehst.

 

Ist ein Teilziel erreicht, gönn´ Dir was Schönes (und wenn es nur eine Tafel Schokolade oder ein Glas Wein am Abend auf der Couch ist)! Harte Arbeit muss schließlich belohnt werden.

 

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Ich hoffe, ich konnte Dir mit dieser kleinen Anleitung ein wenig bei Deiner Zielplanung helfen!

Falls Du an der ein oder anderen Stelle Hilfe benötigst oder Du bei der Umsetzung nicht weiterkommst,

unterstütze ich Dich gerne in einem persönlichen Coaching oder ganz schnell und einfach per E-Mail oder Skype!

Vereinbare noch heute ein kostenloses Erstgespräch.

 

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Und mit welchen Tricks erreichst Du Deine Ziele?

Was motiviert Dich beim Durchhalten?

Ich bin gespannt auf Deinen Kommentar!

 

Mama-Glück Coaching und Kurse für berufstätige Mütter berufliche Ziele setzen und erreichen

Tabelle berufliche Ziele zum kostenlosen Download
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Tabelle "meine beruflichen Ziele"
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Vorlage Vision zum kostenlosen Download
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Platz für Deine Vision
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Mama-Glück: Coaching und Kurse für Mütter, wie du dir (nach der Elternzeit) neue berufliche Ziele setzt und diese auch erreichst

Carina Morgenroth, Wirtschaftspsychologin (B.SC.), Coach, Mama von zwei tollen Kindern,

verrückt nach Agatha Christie-Krimis und das Gesicht von Mama-Glück.

Mein Ziel ist es,

Dich dabei zu unterstützen, glücklich und entspannt Mutter sein zu können

und Deine privaten und beruflichen Ziele zu verwirklichen.


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