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Warum Rituale wichtig sind...


Familien-Rituale geben Kindern und Eltern ein GEfühl von Sicherheit und Geborgenheit. Sie strukturieren das Leben, sind Wegweise und helfen in Stresssituationen.

Rituale kehren in unserem Leben zu bestimmten Anlässen oder Situationen wieder.

 

Rituale geben uns ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Sie strukturieren unser Leben, sind Wegweiser und helfen uns in Stresssituationen.

 

Rituale erleichtern unseren Alltag: Denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Dinge, die wir immer wieder wiederholen, gehen uns in Fleisch und Blut über, sodass wir die erlernten Abläufe einfacher abwickeln können.


Es sind oft die kleinen Dinge


Für ein schönes Familienritual braucht es meist nicht viel. Oft nehmen wir Rituale nicht mal bewusst als solche wahr. So bringe ich jeden Tag meiner Tochter beim Abholen vom Kindergarten eine kleine "Überraschung" (ein Stück Obst oder so) mit, damit sie auf dem Nachhauseweg eine Kleinigkeit essen kann. Auch dies ist ein Ritual, was ich erst gar nicht als solches identifiziert habe, weil "wir das halt immer so machen".

 

Wir merken die Wichtigkeit dieser liebgewonnenen Gewohnheiten erst, wenn sie mal fehlen und "etwas nicht stimmt".


Familienrituale als schöne Kindheitserinnerungen


Welche sind Deine schönsten Kindheitserinnerungen? Die Erinnerung an die „großen“ Dinge wie Dein erster Schultag oder sind es die kleinen schönen Gewohnheiten, wie die allabendliche Kissenschlacht im Hochbett und das gemütliche Vorlesen zum Einschlafen? Ich erinnere mich viel mehr an diese kleinen Rituale, die unser Familienleben geprägt haben. Deswegen ist es mir auch heute so wichtig, meinen Kindern solche Erinnerungen mit auf den Weg geben zu können.


Kinder brauchen Rituale


Rituale schaffen nicht nur schöne Erinnerungen, sondern sind auch sonst sehr wichtig für Kinder: Sie machen den oft hektischen Alltag für sie übersichtlicher und verständlicher.

Rituale schaffen nicht nur schöne Erinnerungen, sondern sind auch sonst sehr wichtig für Kinder: Sie machen den oft hektischen Alltag für sie übersichtlicher und verständlicher.

 

Durch Rituale und immer wiederkehrende Abläufe entwickeln sie Routinen, erlernen somit neue Verhaltensmuster.

 

Außerdem können Rituale Ängste vor unbekannten oder "schwierigen" Situationen nehmen - etwa der Verabschiedung im Kindergarten. Denn die Kinder können sich durch bekannte Abläufe auf die Situation einstellen, sie selbst mitgestalten und fühlen sich somit weniger hilflos. Sie können sich im genannten Beispiel darauf verlassen, dass alles ist wie immer und Mama oder Papa bald wiederkommen werden. Dadurch werden ihr Selbstvertrauen und ihre Selbstständigkeit gestärkt.


Rituale sollen bereichern, nicht einschränken


Rituale sollen bereichern, nicht einschränken

Rituale sollen den Familienalltag verschönern, ihn lustiger oder achtsamer machen und ihn bereichern. Auf keinen Fall sollten sie zu einem starren "Korsett" werden, in dem sich alle gefangen und eingeengt fühlen.

 

Kommt ein Gefühl von "Müssen" auf, stimmt etwas mit dem Ritual nicht!


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Rituale dürfen sich verändern


Nichts ist für die Ewigkeit: Eure Kinder wachsen, Eure Familie verändert sich und genauso sollen und dürfen sich Eure Rituale verändern.

 

So haben mein Mann und meine Tochter von klein auf ein Verabschiedungsritual, wenn er morgens zur Arbeit fährt: Als sie noch nicht sprechen konnte, hat sie das Babyzeichen für "Liebhaben" gezeigt und an der Tür gewinkt. Mittlerweile bekommt er einen Kuss auf die Stirn und wird mit einem liebevollen "Ciao-Byebye" aus der Tür "geschubst", damit sie ihm beim Wegfahren winken kann.

 

Es ist also nicht schade, wenn ein Ritual nicht auf ewig beibehalten wird, sondern schön, dass es Euch so gut gefällt, dass ihr es „mitnehmt“ und weiterentwickelt.


Rituale müssen zur Familie passen


Rituale müssen also zu Eurer Familie, Eurem Alltag und Euren Gewohnheiten passen. Sie müssen sich gut anfühlen und selbstverständlich sein.

 

Artet zum Beispiel das mithilfe von Ratgeberliteratur klug ausgetüftelte Zubettgeh-Ritual täglich in stundenlanges Geschrei und Protestieren aus, solltet ihr dringend überlegen, wie es für Euch besser klappen könnte – ganz ohne schlaue Bücher und gut gemeinte Ratschläge von Tanten, Omas und Nachbarn. Euer Bauchgefühl ist dann die beste Anleitung zur Schaffung eines eigenen Rituals.

 

In dieser Blog-Kategorie werden Dir einige Rituale mehr zusagen als andere – und so soll es ja auch sein. Jede Familie ist anders und das macht Euch besonders. Seid ihr zum Beispiel die absoluten Outdoor-Typen, werdet ihr höchstwahrscheinlich keinen Gefallen an einem Pyjamatag am Wochenende finden, dafür aber gerne das Wochenende mit einem regelmäßigen Waldspaziergang einläuten wollen.


Gestaltet flexible Rituale


Rituale bereiten Probleme, wenn sie nur auf eine ganz bestimmte Art und Weise funktionieren.

 

Denn dann kann beispielsweise plötzlich nur noch Papa die Tochter ins Bett bringen, weil Mama das nicht richtig macht. Oder Oma kann den Enkelsohn nicht baden, weil sie es falsch macht und nicht weiß, "wie das richtig geht". Solche Situationen sind für niemanden schön und stressen alle Beteiligten unnötig. Seid also flexibel und lasst Abweichungen vom „Protokoll“ zu, sonst eskalieren gut gemeinte Aktionen und enden in trotzigem Wutgeheul, weil es nicht so läuft wie „immer“. Vielleicht finden ja für oben genanntes Beispiel Mama und Papa ganz verschiedene Rituale, um die Kinder ins Bett zu bringen. Kinder sind oft flexibler als wir denken. Solange sie wissen, was sie von einer bestimmten Person „erwarten“ können, ist nach einer Gewöhnungsphase alles in Ordnung.

 


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Diese Sammlung möchte wachsen:

Lasst uns an Euren Familienritualen teilhaben!

 

Welche Rituale

bereichern, verschönern und strukturieren

Euer Familienleben?

 

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Carina Morgenroth, Wirtschaftspsychologin (B.SC.), Coach, Mama von zwei tollen Kindern, verrückt nach Agatha Christie-Krimis und das Gesicht von Mama-Glück.

Mein Ziel ist es,

Dich dabei zu unterstützen, glücklich und entspannt Mutter sein zu können

und Deine privaten und beruflichen Ziele zu verwirklichen.


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