Dein Weg zum positiven Selbstbild


Dein Weg zum idealen Selbstild

Jeder Mensch hat ein Bild von sich – das Selbstbild. Dieses umfasst unsere Persönlichkeit, Stärken und Schwächen. Als berufstätige Mama oder Mama in Elternzeit bist Du jeden Tag in zahlreichen Rollen unterwegs, die Du mehr oder weniger gern übernimmst und Dich auch mehr oder weniger positiv in ihnen siehst.  


Du bist, was Du denkst - warum das Selbstbild so wichtig ist


Dein Leben wird maßgeblich davon bestimmt, wie Du Dich selbst siehst – welches Selbstbild Du von Dir hast. Dieses Bild bestimmt Deine Gedanken und leitet somit zu einem beträchtlichen Anteil Deine Handlungen.

 

Ein Beispiel aus dem Berufsleben: Siehst Du Dich selbst als geborene Führungskraft wirst Du viel selbstbewusster und überzeugender in ein Bewerbungsgespräch gehen, als wenn Du von Dir denken würdest, dass Du eigentlich keine Führungskompetenzen hast.

 

Das kannst Du auf alle Deine Rollen und Lebensbereiche anwenden.

 

Ein negatives Selbstbild führt also dazu, dass wir uns minderwertig und den Aufgaben in diesem Bereich nicht gewachsen fühlen.

 

So kann eine Frau, die überzeugt ist, eine gute Mutter zu sein, sehr selbstbewusst und sicher bei einem Konflikt mit dem Klassenlehrer auftreten, während sie bei einer Präsentation vor Vorgesetzten kaum einen Ton herausbekommt, obwohl sie tiptop vorbereitet war. – Warum? Genau, weil sie durch ihr Selbstbild in der Rolle „berufstätige Frau“ ganz anders auftritt als in ihrer Rolle „Mama“ - vielleicht denkt sie von sich selbst, im Job nicht gut genug zu sein.

 

Gemein, oder? Diese Frau wäre bestimmt auch eine selbstbewusste und erfolgreiche Mitarbeiterin. Schließlich hat sie so viele Abschlüsse und Qualifikationen und „nebenbei“ ist sie glückliche Mutter, Ehefrau, Kollegin und so weiter und so fort.

Wie siehst du dich? Welches Bild hast du von dir?

Falsche Annahmen darüber wer wir sind und was wir können, prägen unser Leben und verbauen uns zahlreiche Chancen und Gelegenheiten. Deswegen ist es ganz wichtig, dass Du Dein Selbstbild ein bisschen polierst und aufmöbelst, wenn Du Dich nicht wohl in einer/mehrerer Deiner Rollen fühlst.

Hierzu machst Du Dir zuerst Dein derzeitiges Selbstbild bewusst:

  • Fertige Dir eine Liste an: Welche Rollen füllst Du in Deinem Alltag aus?

 

  • Was macht Dich aus – welche Eigenschaften (positiv und negativ) fallen Dir ein, um Dich selbst zu beschreiben? Unterscheiden sich die Eigenschaften in den verschiedenen Rollen?

 

  • Und wie sehen Dich andere? – notiere, wie andere Menschen aus verschiedenen Lebensbereichen Dich beschreiben würden.

 

Zwischenbilanz:

 

  • Vergleiche Selbst- und Fremdbild: Würden andere Personen Dich ähnlich beschreiben wie Du Dich selbst oder käme bei einer Fremdbeschreibung etwas ganz anderes heraus?

 

 

Wie zufrieden bist Du mit diesem Ergebnis?

 

  • Ist Dein Selbstbild so, wie Du es gerne sehen möchtest? Welche Deiner Rollen füllst Du so aus, wie Du es Dir wünscht – in welchen Rollen ist Dein Selbstbild und Selbstwertgefühl ausbaufähig?

 

  • Fremdbild: Möchtest Du von anderen gerne so gesehen werden, wie Du es für Deine aktuelle Situation notiert hast?

Im nächsten Schritt geht es an die Wunschliste – formuliere Dein ideales Selbstbild!

Dein Weg zum idealen Selbstbild

Notiere nun alle Eigenschaften, die Du Dir für Deine verschiedenen Rollen wünschen würdest – die Dein Selbstbild in diesem Lebensbereich „perfekt“ machen würden.

 

 

 

Vergleiche Wunsch und Wirklichkeit: Du wirst feststellen, dass Du garantiert schon viele dieser „idealen“ Eigenschaften besitzt und es nur einige wenige Punkte sind, die Du zu verändern wünscht.

Wie kommst Du nun aber zum perfekten Selbstbild?

Indem Du Dir diese positiven Eigenschaften immer wieder vor Augen führst!

Hier kannst Du vorgehen, wie es Dir am besten gefällt:

 

  • Male ein Bild von Dir umgeben von allen positiven Eigenschaften, schreibe eine Mindmap oder gestalte schlicht und einfach eine Liste.

 

  • Wichtig ist nur, dass Du Dein „Bild“ so aufbewahrst, dass Du ständig damit konfrontiert wirst. Du kannst es zum Beispiel an einen Spiegel im Schlafzimmer hängen oder an die Innenseite Deines Kleiderschranks.

 

Positive Affirmationen

  •  Wie Du nun weißt, haben unsere Gedanken wesentlichen Einfluss darauf, wie wir uns fühlen und wie wir handeln. Mache Dir dieses Wissen zu Nutze!

 

  • Formuliere Dir positive Glaubenssätze, die Du immer wieder für Dich wiederholst, bis Du vollständig von ihnen überzeugt bist.

 

zum Beispiel:

„Jeden Tag kann ich mehr und mehr an mich und meine Fähigkeiten glauben.“

„Von Tag zu Tag kann ich offener mit anderen Menschen umgehen.“


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Ich wünsche Dir viel Spaß und Erfolg

auf dem Weg zu DEINEM idealen Selbstbild!

 

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Carina Morgenroth, Wirtschaftspsychologin (B.SC.), Coach, Mama von zwei tollen Kindern, verrückt nach Agatha Christie-Krimis und das Gesicht von Mama-Glück.

Mein Ziel ist es,

Dich dabei zu unterstützen, glücklich und entspannt Mutter sein zu können

und Deine privaten und beruflichen Ziele zu verwirklichen.


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