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7 einfache Wege für weniger Stress als Mutter


Höher, schneller, weiter...


Mama-Glück: 7 einfache Wege für weniger Stress als Mutter

Das Gefühl ständig gestresst und abgehetzt zu sein ist für die meisten Mütter nicht ungewöhnlich.

 

Das sollte kein Dauerzustand sein, aber phasenweise kann das Leben mit Kindern als (berufstätige) Mama richtig stressig sein.

 

Das, was wir als stressig erleben, ist sehr subjektiv – empfinde ich schlaflose Nächte als wenig stressauslösend, fällt meine beste Freundin vor Stress und Müdigkeit gerade fast um, weil ihre zahnende Tochter die Nacht zum Tage macht. Dafür kann ich mit den ständigen Trotzanfällen unserer Tochter momentan eher schlecht umgehen, während diese Situation andere zwar nervt, aber nicht wirklich stresst.

 

Es ist also so, dass wir je nachdem, was in unseren Familien gerade „Phase ist“ mehr oder weniger Stressoren ausgesetzt sind (anscheinend stehen gerade die Schulanmeldungen für die weiterführenden Schulen an – gestern erzählte eine Mutter im Fernsehinterview, dass sie durch die Entscheidung für die Wahl der richtigen Schule für ihre Tochter schon mehrere schlaflose Nächte hatte). Auch ein Hausbau oder ein neuer Job wirbeln unsere bisher gefestigten Strukturen durcheinander und können dazu führen, dass wir uns gestresst fühlen. Danach folgen dann (hoffentlich) wieder ruhigere Zeiten, in denen Du Dir rückblickend auf die Schulter klopfen kannst, für alles, was Du geleistet hast.

 

Stress an sich ist dabei ja nicht unbedingt schlimm – es gibt ja sogar viele Menschen, die sagen, dass sie „ein gewisses Pensum an Stress“ benötigen, um richtig produktiv zu sein. Problematisch wird es, wenn Du unter Dauerstress stehst und irgendwann ständig erschöpft bist und einfach nur noch funktionierst.

 

Mir ging es so, als unser Sohn gerade drei Wochen alt war und unsere Tochter gerade in der Kindergarteneingewöhnung. Irgendwann stand ich morgens mit den beiden im Auto vor dem Kindergarten und konnte mich nicht mehr daran erinnern, wie wir dorthin gekommen waren. Mein Kopf war schlichtweg so voll, dass ich im wahrsten Sinne des Wortes „auf Autopilot“ geschaltet hatte. Eigentlich unverantwortlich so Auto zu fahren, aber leider hört man dann von allen Mamas so etwas wie "irgendwie muss es ja gehen"...


Was kannst Du als Mama nun aber tun, um aus diesem Teufelskreis herauszukommen?


Im Folgenden möchte ich Dir 7 Tipps geben,

mit denen Du Deinen Mama-Alltag ein wenig „entstressen“ kannst.

Es würde mich freuen, wenn auch für Dich etwas dabei wäre,

das Du in Deinen Alltag integrieren möchtest.


1. Erkenne Deine Stressauslöser


Mama-Glück: 7 einfache Wege für weniger Stress als Mutter - Stressauslöser erkennen

Wie ich oben bereits geschrieben habe, ist Stressempfinden sehr subjektiv und Dich stressen andere Dinge als mich oder Deine Nachbarin oder Kollegin.

 

Um im Alltag also weniger gestresst zu sein, musst Du herausfinden welche Situationen, Anlässe oder vielleicht sogar Orte, Stress bei Dir auslösen.

 

 

Da Du als Mama jeden Tag in vielen Rollen unterwegs bist – Ehefrau/Parterin, Mutter, Kollegin, Vorgesetzte, Freundin - bist Du vielen möglichen Stressauslösern ausgesetzt, die wiederum unterschiedliche Formen und Stärken von Stresserleben verursachen können.

 

Durch achtsames Hinschauen und genaue Selbstbeobachtung kannst Du Deine persönlichen Stressauslöser erkennen und verringern, sodass Du weniger Stress erlebst.


2. Machbare To-Do-Listen


Wie ich schon hier *klick* und hier *klick* geschrieben habe, ist es wichtig, Deinen Alltag realistisch zu strukturieren, sodass Du am Tagesende nicht das Gefühl hast, nichts geschafft zu haben, obwohl Du nonstop gearbeitet hast.

 

Überlege also…

  • welche Dinge wirklich erledigt werden müssen
  • wie lange Du für jede Tätigkeit benötigst (mit reichlich Zeitpuffer!)
  • welche Dinge wie dringend erledigt werden müssen
  • streiche alle Dinge, die Euer Familienleben nicht zum Zusammenbrechen bringen

 

Ich hatte mir z.B. für diese Woche die Weihnachtsdeko vorgenommen – musste sie dann aber Tag für Tag nach hinten schieben, weil ständig ein krankes Kind oder etwas anderes Dringendes dazwischengekommen ist. Und was soll ich sagen – niemand ist daran gestorben, dass ich die Deko erst heute statt Dienstag fertigbekommen habe ;-)


3. Feste 10 Minuten Mama-Zeit


Auch wenn es sich beim ersten Lesen schwierig anhört:

Schaffe Dir eine Routine: Zehn Minuten Mama-Zeit an jedem Tag.

 

Das kann morgens sein, bevor Deine Familie aufsteht oder am Abend, während Dein Partner/Deine Partnerin die Kinder ins Bett bringt.

 

Einzige Regel für diese zehn Minuten: Du machst nur das, was Dir Freude bereitet (eine Tasse Tee oder Kaffee trinken und dabei Wolken anschauen. Einige kurze Yoga-Übungen, Musikhören oder was auch immer Dir in diesem Augenblick Spaß macht).


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4. Bewusste Pausen


Mama-Glück: 7 einfache Wege für weniger Stress als Mutter - Bewusste Pausen

Ich gebe aus eigener Erfahrung zu, dass es als Mama wirklich schwierig sein kann, bewusst durchzuatmen und „zu entschleunigen“, wenn gerade zwei Kinder gleichzeitig etwas von einem wollen, die Arbeit wartet und auch noch das Mittagessen fertig werden muss.

 

Du kannst Dir aber angewöhnen, im normalen Tagesablauf immer mal wieder alltägliche Dinge, wie z.B. das Trinken eines Kaffees oder schlichtweg das Atmen, ganz achtsam und bewusst zu tun.

 

Du möchtest mehr Ruhe und Achtsamkeit in Deinen Alltag bringen? Dann melde Dich jetzt zu meinem kostenlosen E-Mail- Kurs „10 Tage Achtsamkeit für Mütter an.

 

Was ich persönlich ganz toll finde ist gemeinsames Achtsamsein mit meiner Tochter, z.B. auf dem Weg zum Kindergarten oder beim Spazierengehen durch den Wald.

 

Tolle Übungen für Achtsamkeit mit Kindern folgen als nächster Artikel in meinem Blog.


5. Belohne Erfolge


Warum immer nur Deine Kinder für das Helfen im Haushalt belohnen?

Führe ein Belohnungssystem für Dich ganz persönlich ein. Das motiviert Dich, auch unangenehme Aufgaben anzugehen und richtet den Blick auf die ausstehende Belohnung (und wenn es nur eine Tafel Schokolade nach dem Fensterputzen ist) und weg von der eigentlich stressbehafteten Sache.


6. Verantwortung abgeben - delegieren, delegieren, delegieren


Mama-Glück: 7 einfache Wege für weniger Stress als Mutter - Verantwortung abgeben - delegieren

Wer hat Müttern eigentlich den Floh ins Ohr gesetzt, dass sie an allen Fronten gleichzeitig aktiv sein müssen und sämtliche Baustellen in der Familie im Alleingang mit einem strahlenden Lächeln abarbeiten zu müssen?

 

Selbst berufstätige Mütter, die angeben, sich den Haushalt und Kindererziehung mit dem Partner zu teilen, bemerken meistens, dass der Großteil von Haushalt und Kinderkram in Wirklichkeit an ihnen hängenbleibt, weil es ja irgendwie immer schon so war…

 

Um Dir diesen Stress künftig zu ersparen bzw. Dein Stressempfinden zu verringern, solltest du lernen, dass auch Du nur zwei Arme und Beine hast und es nicht schlimm ist, wenn mal dein Mann zum Adventsnachmittag mit in den Kindergarten geht ohne dass du direkt als Rabenmama abgestempelt wirst.

 

Fallen Dir vielleicht beim Lesen schon Aufgaben ein, die Du eigentlich nicht unbedingt selbst erledigen musst, sondern auch an Deinen Mann, größere Kinder oder auch eine nette Oma abgeben könntest?


 Das 6-Minuten-Tagebuch (aquarellblau): Ein Buch, das dein Leben verändert Gebundenes Buch – 17. November 2017
 Dankbarkeitstagebuch: Gute Gedanken für mehr Achtsamkeit Taschenbuch – 18. September 2015


7. Wie viel Freizeitstress ist wirklich nötig?


Es ist schon seltsam, dass das schöne Wort Freizeit mittlerweile von fast jedem mit Stress in Verbindung gebracht wird, weil man selbst nach der Arbeit noch zig Termine hat, die es einzuhalten gilt.

 

So verbringst Du Deine Nachmittage damit erst Laura zum Tanzen und dann Ben zum Gitarrenunterricht zu fahren, um dann schnell nach Hause zu hetzen, Wäsche anzustellen, das Abendessen vorzubereiten um dann in Windeseile wieder ins Auto zu springen und den Nachwuchs wieder einzusammeln.

 

Auf der Suche nach stressauslösenden Situationen und Dingen solltest Du also auch Deine „Freizeit“ unter die Lupe nehmen.

 

  • Welche Termine stehen regelmäßig an?
  • Ist das für Dich, Deine Kinder, Deinen Partner/Deine Partnerin ok oder stresst es Dich/Euch?
  • An welchen Tagen könntest Du mehr Ruhe gebrauchen?
  • Sind wirklich alle Termine lebensnotwendig?

 

Ist es für Euch vielleicht interessant, mal einen Nachmittag in der Woche bewusst nicht zu verplanen?

 

So habt ihr Zeit, dass jeder etwas für sich tun kann oder ihr plant spontane Spaziergänge oder geht in den Garten. Hauptsache, der Nachmittag ist nicht mit Terminen vollgestopft. Schon das Wissen darum, nicht zu einer bestimmten Zeit irgendwo sein zu müssen, entspannt und gibt Energie für andere Dinge.


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Na, war auch ein Tipp für Dich dabei?

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Artikel helfen,

Deinen Familienalltag zu entstressen!

 

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Mama-Glück: Coaching und Kurse für Mütter

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Mama-Glück Coaching, Kurse und Workshops für Mütter

Carina Morgenroth, Wirtschaftspsychologin (B.SC.), Coach, Mama von zwei tollen Kindern,

verrückt nach Agatha Christie-Krimis und das Gesicht von Mama-Glück.

Mein Ziel ist es,

Dich dabei zu unterstützen, glücklich und entspannt Mutter sein zu können

und Deine privaten und beruflichen Ziele zu verwirklichen.


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